Wir Deutschen und damit auch wir Hamburger werden von einer ungeheuren Schuldenlast gedrückt!
Die Bundesregierungen und die Senate der vergangenen Jahrzehnte haben Legislaturperiode für Legislaturperiode mehr Steuergeld ausgegeben, als eingenommen.
Dabei wissen jeder ehrbare Kaufmann und jede Hausfrau: man kann nur das ausgeben, was in der Kasse ist - sonst gibt's Probleme!
Bund, Länder und Gemeinden haben derzeit über zwei Billionen Euro Schulden:
Die Pro-Kopf-Verschuldung in Deutschland liegt jetzt bei fast 26.000 Euro (siehe "Schuldenuhr", Abb. oben links).
Verschlimmert wird alles durch die sogenannte „EURO“-Krise, die eigentlich eine Schuldenkrise ist. Experten befürchten ausufernde Kosten durch angeworfene „Rettungs"maßnahmen wie den dauerhaften Euro-Krisenmechanismus ESM (der zusätzlich das Haushaltsrecht des Bundestages einschränkt).
Ab 2013 soll der ESM - laut bisherigen Planungen - über 620 Milliarden Euro umfassen, plus 80 Milliarden Euro Barkapital. Allein auf Deutschland entfallen dann 168 Milliarden Euro Garantien und 22 Milliarden Euro an Barkapital. Und es könnte noch teurer werden, weil es Nachschusspflichten in Krisenfällen gibt.
Wir FREIE WÄHLER fordern:
Übrigens: Es war Schwarzgrün unter Ole von Beust (CDU), das Hamburg endgültig finanziell ruiniert hat - durch Versilberung städtischen Besitzes (unser "Tafelsilber"). Und durch "kreative Buchführung" (um ein Haushaltsloch von 500 Mio bis einer Millarde € zu verdecken). Nun ist seit 2011 der alleinregierende SPD-Senat unter Olaf Scholz am Zuge - und der setzt die Verwaltung der Schulden fort... - mit einem Trick.
Die Regierenden kommen also nicht mit dem Geld aus, das wir Steuerzahler ihnen anvertrauen. Ob Elbphilharmonie, Bergedorfer ZOB, Schulreform usw. usf. - alles wurde nicht auf Pump finanziert, sondern wurde sogar teurer, als anfangs geplant.
(Nachhilfe für Politiker, die nicht mit Zahlen umgehen können: hier klicken, bitte!)
Durch die Rekordneuverschuldung werde der politische Gestaltungsraum "in unverantwortlicher Weise eingeschränkt", kritisierte der Bund der Steuerzahler schon 2009. Nach seinen Angaben wird Hamburg bis 2013 rund 6 Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen müssen. Unser Stadtstaat mache inzwischen mehr Miese, als die Länder Luxemburg, Malta, Rumänien und Zypern zusammen!