
München (im Januar 2012) - FREIE WÄHLER haben kurz vor Jahresende weitere Grundlagen für eine neuen bürgerliche Partei gelegt - als Alternative zu Schwarz-Gelb. So konnte die seit 2010 bestehende Bundesvereinigung FREIE WÄHLER kurz vor Weihnachten die Fusion mit der bundesweit erfolgreichsten Landesgliederung in Bayern bekanntgeben. Auch FREIE WÄHLER Schleswig-Holstein (bislang FW-SH) und der Landesverband Thüringen haben sich in Mitgliederbefragungen für die Fusion entschlossen.
Damit sind FREIE WÄHLER in fast allen Bundesländern vertreten, wo sie bereits in vielen Kommunen erfolgreich arbeiten. Als erste Gliederung konnte die Landesvereinigung Bayern bereits 2008 in den Landtag einziehen, wo sie mit 10,2% die drittstärkste Fraktion des Freistaates hinter CSU und SPD stellt. (Liste der bisherigen Landesvereinigungen)
Der Bundesvorsitzende und bayrische Landeschef Hubert Aiwanger, MdL (39) sagte:
"FREIE WÄHLER werden nun als neue politische Kraft auch im Bund das umsetzen, wofür sie seit Jahrzehnten auch in den Kommunen stehen: unabhängige Bürgerpolitik mit gesundem Menschenverstand. Die Parteienlandschaft verändert sich und es geht darum, in der bürgerlichen Mitte das abzudecken, was von Schwarz und Gelb aufgegeben wird. Wir wollen nicht zulassen, dass die Leute Randparteien wählen oder zuhause bleiben."
Die Landesvereinigung FREIE WÄHLER Hamburg hat sich bereits auf einer Mitgliederversammlung einstimmig für die Teilnahme an der nächsten Bundestagswahl ausgesprochen. Landesvorsitzender Wolf Achim Wiegand (56):
"Wir FREIE WÄHLER sind Tatbürger, denn wir wollen uns mit beruflichem Know-how, persönlicher Lebenserfahrung und gesundem Menschenverstand aktiv in die Politik einbringen - genug mit Stammtischgerede - es gilt, in der Politik mit anzupacken!" Wiegand rechnet wegen der neuen bundesweiten Perspektive in nächster Zeit mit einem deutlichen Schub bei den Beitrittsanträgen.
Erste Entwürfe für ein bundesweites FREIE-WÄHLER-Wahlprogramm kursieren seit Längerem. Sie werden derzeit von den Bundes- und Landesspitzen zusammengefasst und sollen einer Bundesmitgliederversammlung im Frühjahr zur Diskussion und Abstimmung vorgelegt werden. Traditionell setzen sich FREIE WÄHLER für eine unabhängige Politik ein, die sich an Sachfragen und nicht an ideologischen Vorgaben orientiert.
Wiegand: "Anders als manch trendige Parteigründung sind wir seit Jahrzehnten in kommunalen Wählervereinigungen verankert. Deren gut 300.000 Mitglieder bergen enormes Mobilisierungspotential und ein großes Reservoir an politischem Sachverstand. Damit wollen wir als bürgerlich-liberale Bewegung kräftigen FrischWind in die deutsche Politik pusten, dem Schuldenwahn entgegentreten und den Einfluss der Bürger auf Entscheidungen stärken."
Foto rechts: FREIE WÄHLER wollen auch in Bayern politische Verantwortung übernehmen. Am 29. Oktober 2011 traf sich Aiwanger mit dem Münchener Oberbürgermeister und SPD-Spitzenkandidat Christian Ude zu einem Meinungsautausch auf dem Hof Aiwangers in Rahsdorf (Landkreis Landsberg)
HINTERGRUND:
Landesgliederungen der FREIEN WÄHLER gibt es in Norddeutschland seit 2010: in Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und in Schleswig-Holstein, wo am 26. Mai 2012 der Landtag neu gewählt wird. Die Vorstände der Nord-Parteien hatten sich kürzlich in Hamburg zu einer Koordinierungskonferenz getroffen.
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